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Gefundenes Zockerfressen!

Archive for the ‘Foodcheck’ Category

Cornflakes

Donnerstag, April 16th, 2009
Nach einer Woche Pause haben wir den ersten Leser-Foodcheck für euch, der von unserem Leser  GoldSilber stammt.  Falls auch ihr ein eigenes Rezept oder einen Foodcheck vorschlagen wollt, könnt ihr das ganz einfach über unser Kontaktformular einsenden.

Cornflakes. Gibt es jemanden, der noch nie Cornflakes gegessen hat? Unwahrscheinlich. Oftmals morgens zum Frühstück, nebenbei vielleicht eine Zeitung, manchmal auch mittags, wenn man keine warme Mahlzeit zu sich nehmen möchte, vielleicht aber auch am späten Abend, nebst einem Kinofilm auf DVD. Doch eignen sich Cornflakes auch zum Verzehr bei unserem liebsten Hobby, beim Zocken?

cornflakes

Um diese Frage zu klären, muss zunächst einmal festgestellt werden, dass Cornflakes nur sehr selten pur gegessen werden. Manchmal werden sie als leichte Mahlzeit mit Früchtesäften, Wasser oder Joghurt serviert, am weitesten verbreitet ist aber wohl der Verzehr mit Milch. Milch gibt es in vielen Sorten: Kuh- und Schafsmilch, Sojamilch, Reis- oder Getreidemilch - um die bekanntesten zu nennen. Sowohl Cornflakes als auch Milch sind in jedem Supermarkt zu haben - einem schnellen Ausflug in die Geschäfte ohne großes Rumgesuche steht nichts im Wege.

Wurden die Cornflakes endlich zusammen mit der Milch in eine Schüssel gefüllt, die Xbox angeschmissen und der gemütliche Zockerabend soll beginnen, wird recht schnell das Problem deutlich: Während Kartoffelchips und andere kleine Snacks schnell nebenbei eingeworfen werden können, erfordert der Transport von Cornflakes und Milch mit dem Löffel von der Schale bis zum Zielort Mund einige Präzision, ganz egal, wie geübt der Konsument sein mag. Entweder man geht also ein großes Risiko ein und isst die Cornflakes beim Spielen, oder man muss auf den Pause-Knopf drücken - oder alternativ auf eine Zwischensequenz warten - und die Augen vom Bildschirm abrichten. Ein flüssiger Spielverlauf wird so unmöglich.

Um noch ein paar gute Worte zu diesem Snack zu verlieren: Je nach Sorte sind Cornflakes mehr oder weniger gesund: Man sollte darauf achten, dass nicht zu viel Zucker enthalten ist, ansonsten sind die Zutaten alles andere als schädlich. Reis und Weizen, oftmals Spuren von Erdnüssen und diverse Vitamine sind vorteilhaft für eine gesunde Ernährung. Nur zu viel sollte man nicht davon essen: Zusammen mit Milch - auch fettarmer Milch - sind sie eine wahre Kalorienschleuder. Wo wir schon bei der Milch sind: Ob tierischer oder pflanzlicher Natur, liefert Milch stets viel Calcium, Proteine, ungesättigte Fettsäuren, essentielle Aminosäuren und einen gesunden Anteil an Vitamin B12. Verglichen mit anderen Süßigkeiten sind Cornflakes in Sachen Inhaltsstoffen also der Geheimtipp!

Fazit: Cornflakes sind ein prima Snack, aber beim Zocken nicht zu empfehlen - außer man isst sie pur aus dem Karton. Dann kann man aber auch gleich zu Kartoffelchips greifen!

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Schokokuss

Montag, März 23rd, 2009

In unserem mittlerweile dritten Foodcheck kommen wir zum bösen Buben unter den Süßspeisen. Denn kaum ein anderes Essen hat eine derartig rassistische Vergangenheit, wie der Schokokuss oder auch „Negerkuss” im Volksmund genannt. Neben „Mohrenkopf” im Südwesten Deutschlands oder „Bumskopf” im bayrischen Wald ist das leckere Sahnehäppchen aber auch als „Schwedenbombe” in Österreich bekannt. An unterschiedlichen und zweideutigen Namen fehlt es dem Küsschen also nicht.

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Die süßen Schokoküsse sind hauptsächlich in einer Variante bekannt. Dabei handelt es sich um den klassischen braunen Schokozapfen mit weißem Eiweißschaum in der Mitte, sowie einer Waffel als Boden. Die Schokolade umhüllt den weißen Schaum komplett, erst beim entjungfernden Biss zeigt sich das wahre Gesicht. Je nach Hersteller gibt es allerdings mal mehr und mal weniger experimentierfreudige Variationen. Der Schaum ist beispielsweise mal in bitterer Mocca-Schokolade, die Hülle mit Vanille-Geschmack oder auch komplett mit Kokos besetzt.

Beim Preis müssen sich die meisten Hersteller außerdem nicht verstecken. Viele der erhältlichen Schokokuss-Packungen sind für unter zwei Euro zu haben. Natürlich schlagen Luxusprodukte aus dem Hause Dickmann oder hausgemachte Negerküsse aus der örtlichen Backstube deutlich teurer zu Buche, was sich dann aber auch in der Qualität wiederspiegelt.

Zum Zocken scheinen die Schaumspezialitäten wie geschaffen. Durch die Waffel am unteren Ende kann man in einer kurzen Pause einen Bissen vom Schokokuss nehmen und ihn wieder problemlos neben sich abstellen, ohne dass dieser alles versaut. Je nach Vertrieb sind die Leckereien aber auch unterschiedlich klebrig. Hält man den Kuss zu lange in der Hand, stehen schokoladene Fingerabdrücke auf der Tagesordnung, die man nur äußerst ungern auf dem Controller sieht. Glücklicherweise springen jedoch immer mehr Hersteller auf den Mini-Zug auf und veröffentlichen kleinere Versionen ihrer Schaumprodukte. Die sind werbungsgetreu „mit einem Happs im Mund” und verkleckern somit wenig bis nichts.

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Nun wird direkt die Gesundheitspolizei kommen und aufzeigen, wie ungesund doch Schokoküsse sind. Wir stellen kurzerhand die Frage, ob sie nicht doch durch den grenzwertigen Rassen-Namen eingeschüchtert sind, wodurch sie sich gleich wieder verziehen. Wer kann denn dem kleinen Schoko-Genuss schon böse sein, denn Eiweißschaum ist doch nicht ungesund. Oder sind Eier ungesund? Und Hühner wohl auch noch gleich, ist klar.

Fazit: Schokoküsschen, Mohrenköpfe, Schwedenbomben. Ganz egal, wie sie nun genannt werden, sie schmecken einfach. Als Gamerfood sind sie wohl nur in der kleinen Ausführung vollends zu empfehlen, denn bei den großen Dicken ist die Verschmutzungs-Gefahr grenzwertig. Wir glauben aber an den kleinen Fleckenbekämpfer in jedem von euch und wünschen euch guten Appetit und einen kleinen weißen Schaumrand auf der Oberlippe. Wir verstehen uns schon!

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Gummibärchen

Freitag, März 20th, 2009

Den knusprigen Kartoffelchips als Hauptmahlzeit bei Film- oder Zockerabenden macht wohl nur ein Dickmacher Konkurrenz: Das Gummibärchen. Nicht zu verwechseln mit der Gummibärenbande, die zwar genauso bunt, aber nicht so fruchtig im Abgang ist, können Gummibären durch die zahlreichen Form-, Farb- und Geschmacksvarianten überzeugen. Aber sind sie auch beim Spielen so angenehm aufzunehmen? Wir werden sehen…

gummi

Hauptvorteil von Gummibärchen sind ohne Zweifel die Größe und Konsistenz. Der Gummisnack ist meist kleiner als eine Euromünze und dementsprechend schnell im Mund. Während Chips und dergleichen auf dem Transportweg noch den einen oder anderen Brösel verlieren können, sorgt das gummihafte diesem Problem vor.

Gummibärchen gibt es außerdem in den wildesten Kombinationen. Seien es nun kleine Früchte, die namensgebenden Bärchen oder sogar Dinos, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die meisten Discounter-Bärchen zeugen jedoch nicht gerade von hohen Produktionsstandards und lassen die Form desöfteren nur angedeutet, was schließlich häufig in einem Ratespiel endet, was das Gummiding vor einem nun darstellen könnte.

Anders als beim Aussehen hat der Preis beim Geschmack überhaupt nichts zu heißen. Während die Edel-Gummibärchen etwas hart daherkommen, sind die günstigeren Alternativen meist weicher und dadurch resultierend leichter zu zerkauen. Beim ersten Biss zeigt sich auch schon der Unterschied zwischen guten und schlechten Varianten. Denn bereits bei diesem Schritt sollte ein leckerer Geschmack den Mundraum füllen, ganz egal, ob es sich dabei nun um Cola, Früchte oder, Gott behüte, Bacon handelt.

Durch die weitgefächerte Farbskala werden zudem Erinnerungen an Freunde aus alten Kindheitstagen erweckt: Den ach so gesunden Früchten. Außerdem sind in vielen Bärchen mittlerweile gesunde Vitamine enthalten. Gesünder geht wohl kaum!

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Auch beim Preis und der Zubereitung geht es kaum besser. Mit einem zarten Ruck ist die sanfte Plastiktüte aufgerissen, einmal hineingegriffen, kann man die leckeren Teilchen auch schon essen. Die Zubereitungszeit entfällt demnach komplett. Der Preis hält sich im Gegensatz zu manch anderen Snacks im Rahmen. So gibt es günstige Versionen für unter einen Euro, nach oben hin sind jedoch keine Grenzen gesetzt.

Fazit: Gummibärchen sind klein, machen keine Finger schmutzig und sind schnell im Mund verschwunden. Durch die zahlreichen Geschmacksrichtungen ist zudem für jeden die passende Sorte vorhanden. Wir empfehlen daher Gummibärchen jedem Zocker, der seine Ernährung nicht nur auf Chips aufbauen möchte, sondern zur Abwechslung auch mit Früchten in Form von Gummibärchen aufpeppt.

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Poco Loco Tortilla Chips Chili

Freitag, März 20th, 2009

Tortilla Chips

Name: Poco Loco Tortilla Chips Chili
Hersteller: N.V. Snack Food Poco Loco
Gewicht: 450g
Preis: etwa 2€

Die gesellige Zocker-Runde wird an diesem Abend von Poco Loco und deren Tortilla Chips der Geschmacksrichtung “Chili” präsentiert. Für knapp zwei Euro stehen sie im örtlichen Supermarkt im Regal und warten in der feuerroten Verpackung auf einen neuen Besitzer. In über 30 cm Höhe stecken satte 450g Chips, zwei Packungen sollten für einen hitzigen Abend mit „BCK“; Bier, Controller, Kumpel, für volle Mägen sorgen.

Einmal die Tüte geöffnet, steigt sofort der typische Tortilla-Geruch in die Nasenhöhle. Die charakteristischen Dreieck-Chips sind mehr als fünf Zentimeter lang, erstrahlen im leckeren Orange-Ton und sind mit Gewürzen kräftig besprenkelt. Einige der scharfen Teile sind sogar so frech und strecken eine ihrer gleichwinkligen Seite keck in die Höhe, ohne widerlich und anstößig zu wirken, eine echte Freude im tristen Chips-Alltag.

In der Königsdisziplin, dem Geschmack, versagen viele der Konkurrenzprodukte. Bereits nach Einlegen im Mund ist eine leichte Schärfe am Zungenrand zu spüren, beim ersten Kauversuch zerbricht das Poco Loco-Produkt schließlich und gibt den Weg frei für viele kleine Tortilla-Stücke. Auch nach weiteren Kauvorgängen verlieren die Chips nur wenig von ihrer Knackhaftigkeit. Geschmackstest? Bestanden!

Tortilla Chips

Während an die altbekannten runden Kartoffelchips am nächsten Morgen nur noch aufgrund der Fettflecken auf den Controllern gedacht wird, hinterlassen die vorliegenden Tortilla Chips keinerlei Spuren. Mit niedrigem Fettgehalt ist das Maisgebäck auch für Fleckenhasser zu empfehlen, sofern im Eifer des Gefechts keine bösen Brocken aus dem Mundgefängnis fliehen.

Fazit: Zusammenfassend gesagt, machen die Tortilla Chips Chilli der Firma Poco Loco sicherlich keinen schlechten Namen. Im Gegenteil, der Knackgrad ist hervorragend, wenig Fett bedeutet ebenso wenig Flecken, einzig die Schärfe könnte etwas höher ausfallen. Dieser Kritikpunkt kann durch Dips jedoch ausgemerzt werden, dazu mehr allerdings erst zu einem anderen Zeitpunkt.

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