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Gefundenes Zockerfressen!

Schokokuss

In unserem mittlerweile dritten Foodcheck kommen wir zum bösen Buben unter den Süßspeisen. Denn kaum ein anderes Essen hat eine derartig rassistische Vergangenheit, wie der Schokokuss oder auch „Negerkuss” im Volksmund genannt. Neben „Mohrenkopf” im Südwesten Deutschlands oder „Bumskopf” im bayrischen Wald ist das leckere Sahnehäppchen aber auch als „Schwedenbombe” in Österreich bekannt. An unterschiedlichen und zweideutigen Namen fehlt es dem Küsschen also nicht.

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Die süßen Schokoküsse sind hauptsächlich in einer Variante bekannt. Dabei handelt es sich um den klassischen braunen Schokozapfen mit weißem Eiweißschaum in der Mitte, sowie einer Waffel als Boden. Die Schokolade umhüllt den weißen Schaum komplett, erst beim entjungfernden Biss zeigt sich das wahre Gesicht. Je nach Hersteller gibt es allerdings mal mehr und mal weniger experimentierfreudige Variationen. Der Schaum ist beispielsweise mal in bitterer Mocca-Schokolade, die Hülle mit Vanille-Geschmack oder auch komplett mit Kokos besetzt.

Beim Preis müssen sich die meisten Hersteller außerdem nicht verstecken. Viele der erhältlichen Schokokuss-Packungen sind für unter zwei Euro zu haben. Natürlich schlagen Luxusprodukte aus dem Hause Dickmann oder hausgemachte Negerküsse aus der örtlichen Backstube deutlich teurer zu Buche, was sich dann aber auch in der Qualität wiederspiegelt.

Zum Zocken scheinen die Schaumspezialitäten wie geschaffen. Durch die Waffel am unteren Ende kann man in einer kurzen Pause einen Bissen vom Schokokuss nehmen und ihn wieder problemlos neben sich abstellen, ohne dass dieser alles versaut. Je nach Vertrieb sind die Leckereien aber auch unterschiedlich klebrig. Hält man den Kuss zu lange in der Hand, stehen schokoladene Fingerabdrücke auf der Tagesordnung, die man nur äußerst ungern auf dem Controller sieht. Glücklicherweise springen jedoch immer mehr Hersteller auf den Mini-Zug auf und veröffentlichen kleinere Versionen ihrer Schaumprodukte. Die sind werbungsgetreu „mit einem Happs im Mund” und verkleckern somit wenig bis nichts.

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Nun wird direkt die Gesundheitspolizei kommen und aufzeigen, wie ungesund doch Schokoküsse sind. Wir stellen kurzerhand die Frage, ob sie nicht doch durch den grenzwertigen Rassen-Namen eingeschüchtert sind, wodurch sie sich gleich wieder verziehen. Wer kann denn dem kleinen Schoko-Genuss schon böse sein, denn Eiweißschaum ist doch nicht ungesund. Oder sind Eier ungesund? Und Hühner wohl auch noch gleich, ist klar.

Fazit: Schokoküsschen, Mohrenköpfe, Schwedenbomben. Ganz egal, wie sie nun genannt werden, sie schmecken einfach. Als Gamerfood sind sie wohl nur in der kleinen Ausführung vollends zu empfehlen, denn bei den großen Dicken ist die Verschmutzungs-Gefahr grenzwertig. Wir glauben aber an den kleinen Fleckenbekämpfer in jedem von euch und wünschen euch guten Appetit und einen kleinen weißen Schaumrand auf der Oberlippe. Wir verstehen uns schon!

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5 Kommentare

  1. Fabian Pimminger

    Wieder tolle Bilder. Da bekommt man fast gleich einen Hunger. Eines meiner liebsten Schoko-Süßigkeiten - vor allem mit Kokos-Raspeln drauf

  2. marcel

    schaumküße sind super und was noch klasse st damit ist das verschmutzungs risko ach gleich minimiert einfach ein handelsübliches brötchen nehmen und aufschneiden und dann den schaumkuß dazwichen legen und reinbeisen einfach klasse.
    und man bekommt keine schoko finger

  3. Billy Spleen

    Das mit dem Brötchen finde ich eher eklig. Ansonsten sind Schokoküsse natürlich absolut fantastisch!

  4. marcel

    ne das mit den brötchen ist nicht ekelig must normale milchbrötchen nehmen versuche es mal das is total leker

  5. El-Haschmir

    Ich muss Marcel da recht geben. Mitm Brötchen einfach fantastisch und das muss kein Milchbrötchen sein. Damit habe ich es noch nie probiert. Aber der Qualitätsbäcker deiner Wahl bietet das sogar auch an. Frühstücksbrötchen auf Schokokuss rein und jam jam! Ist ja nichts anderes als nen leckeres Nutella bzw Marschmellow-Creme oder so.

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